KKM News

17-09-2011 10:00

Wir trauern

Wir trauern um unser langjähriges Vorstandsmitglied Rene Müller

Weiterlesen …

01-06-2011 11:38

Mitgliederbereich

Informationen zum Mitgliederbereich.

Weiterlesen …

Harmonie im Orchester überträgt sich auf Musik

Wir machen Musik, die Spaß machen soll - uns und unserem Publikum", erklärte Vorsitzender Berthold Lannert bei der Generalversammlung der Katholischen Kirchenmusikkapelle (KKM) Fürth. In seinem Bericht konzentrierte er sich auf drei Termine, die seiner Meinung eine besondere Bedeutung hatten, und leitete daraus drei wichtige Folgerungen ab. So zog er aus dem Johannismarkt-Frühschoppen, dem "Höhepunkt der Fürther" als Quintessenz den Spaß. Zusätzlich zu der traditionellen Feststimmung gesellte sich diesmal die Euphorie der Fußballweltmeisterschaft.


"Keiner konnte sich dieser Stimmung entziehen und so war es für uns leicht, unser Publikum zu begeistern", schwelgte Lannert in Erinnerung. "Der Frühschoppen wird uns noch lange in Erinnerung bleiben; wir haben richtige Stadionstimmung nach Fürth gebracht, sowohl optisch als auch musikalisch."

Eine völlig andere und unmusikalische aber dennoch wichtige Veranstaltung war das Grillfest. Aus dieser eher unscheinbaren Feier resümierte der erste Vorsitzende seine wichtigen Eindrücke: "Harmonie und gute Stimmung in der Musik lässt sich nur durch Harmonie bei den Musikern erreichen und hier ist jeder einzelne gefordert, seinen Beitrag zu leisten." So könne man Harmonie und Kameradschaft nicht einfach einfordern, man müsse sie zuerst selbst erbringen, um sie dann wieder zurückzubekommen.

 

Als dritten und letzen Veranstaltungsstützpfeiler des vergangenen Jahres zählte er das alle Vereinsmitglieder fordernde Weihnachtskonzert auf. Besonders hier sei die Vorbereitung schwierig gewesen, erklärte der Lannert. "Schließlich spielt nicht jeder gerne ab September Weihnachtslieder." Und auch nicht alle glaubten an eine Harmonie zwischen Alphörnern und Blasinstrumenten, fügte er schmunzelnd hinzu.

 

Trotz einigen Anfangsschwierigkeiten war das Konzert dennoch ein großer Erfolg, was 600 begeisterte Zuhörer mit viel Applaus bestätigten. Und das brachte Lannert zum dritten Punkt, den er seinem Kameraden an diesem Abend auf den Weg gab: Es können nie die Interessen aller Beteiligter ideal erfüllt werden. Entscheidend für ein Orchester sei die Gesamtwirkung auf sein Publikum - Applaus und Kritik gehöre schließlich allen. "Und nur wenn jeder seine Einzelinteressen der Gesamtheit unterordnet und sich trotzdem voll und ganz einbringt, werden wir als Orchester weiterhin unser Publikum gut und immer besser unterhalten können."

 

Dirigent Benedikt Schütz setzte in seinem Resümee drei Schwerpunkte zum Thema Leistungsstand, Probenarbeit und Jugendausbildung. Für Ersteres sei natürlich die Qualität ein wichtiger Maßstab. Da Faktoren, wie Chorgröße, Ort, Anlass und Stimmung weitestgehend die Musikauswahl vorbestimmen, sei "die Literatur" weitgehend vorgegeben, erklärte der Dirigent.

 

Seit Absetzung des traditionellen Jahreskonzertes fehle allerdings ein wichtiger Bereich, der für die Weiterentwicklung des Orchesters unverzichtbar sei. Zeitgenössische und originale Blasorchesterliteratur könne so nur unzureichend geübt werden, und dass, obwohl sich an solchen Stücken ein modernes Blasorchester messen lassen muss. Daher solle für die Zukunft wieder ein normales Jahreskonzert ins Auge gefasst werden. Das Orchester solle nicht zu sehr in die "Pop- und Rockmusik abdriften."

 

Ein wichtiger Eckpfeiler im Vereinsleben sei die Jugendarbeit. Diese soll in diesem Jahr noch weiter verstärkt werden. Ziel müsse es sein, die Kinder und Jugendlichen nicht nur musikalisch, sondern auch "auf geselliger Ebene zu integrieren." So soll nicht nur angestrebt werden, alle Kinder im Weihnachtskonzert eine Rolle zuzuweisen, sondern sie auch mit Ausflügen, Grillen oder einer Jugendweihnachtsfeier in das Vereinsleben einzufügen.

 

Schriftführer Heiko Schmid gab Einblick in die Statistik: 55 aktive und 22 passive Mitglieder sind im Verein, die Anzahl der Fördermitglieder ist um eines auf 81 gestiegen. An den Auftritten nahmen durchschnittlich 58 Prozent der Aktiven teil, zu den Proben kamen sogar 68 Prozent. Somit kann der Verein einen Durchschnittsbesuch von 60 Prozent verzeichnen.

 

Rechner Georg Schütz erläuterte die finanzielle Situation des Vereins. Diesem wurde von den Kassenprüfern eine vorbildliche Kassenführung bescheinigt. So dass Vorstand und Rechner einstimmig entlastet wurden.

 

Für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft wurde Peter Pachmann die Ehrennadel in Gold sowie die Ehrenmitgliedschaft des Verbandes überreicht.

Berthold Lannert wurde für 20 Jahre hervorragende Arbeit als Vorsitzender vom Diözesenverband Mainz das seltene Wappenschild überreicht.

 

Vorgeschlagen wurde er von dem ehemaligem Fürther Kaplan Markus Kölzer, der mittlerweile Präses der Kirchenmusiker im Mainzer Diözesenverband ist.

 

Auch Bürgermeister Gottfried Schneider sprach seinen Dank für die geleistete Arbeit aus. Die KKM sei einer der besten Botschafter der Gemeinde.


Nach den Wortmeldungen, in denen Michael Kilian als Vorsitzender des Pfarrgemeinderates dafür warb, dass jeder der kirchliche Vereine einen Vertreter im Gemeinderat stellen solle, ging es zum geselligen Teil des Abends über.

Bild der Geehrten