Nachwuchsarbeit ist stabile Säule der KKM
In der Diözese Mainz sind in den vergangenen Jahren vier Kirchenmusiken aufgelöst worden. Diese
Erkenntnis, die der Vorsitzende der Katholischen Kirchenmusikkapelle
(KKM) Fürth, Berthold Lannert, von der Diözesan-Generalversammlung in
Bingen mit ins Weschnitztal brachte, ist ein Beleg dafür, dass auch
diese musikalische Sparte Nachwuchssorgen hat.
In Fürth
baut man dem engagiert vor. Die Jugendarbeit der KKM ist beispielhaft
und trägt reiche Früchte, wie unter anderem der Auftritt des Nachwuchses
beim großen Open-Air-Konzert im vergangenen Sommer bewies. Die
Ausbilder der KKM (Katharina Schütz, Isabell Paßreiter, Sabrina Vieweg
und Benedikt Schütz) unterrichteten 2007 rund 100 Mädchen und Jungen in
verschiedenen Kursen.
So hob Bürgermeister Gottfried Schneider bei der
Jahreshauptversammlung der KKM Fürth nicht von ungefähr diese
Jugendarbeit auch besonders hervor.
Der Rathauschef nutzte die
Gelegenheit, der Kapelle für ihre diversen Auftritte bei Veranstaltungen
in der Großgemeinde im vergangenen Jahr zu danken. Außerdem hieß er die
KKM Fürth mit einem Augenzwinkern "in der Goethestraße willkommen".
Damit spielte Schneider auf die neue Probenstätte der KKM im Vereinsheim
des SV Fürth an, das in direkter Nachbarschaft zu Schneiders Wohnhaus
liegt.
Seit Jahresbeginn probt die KKM im Saal des SV-Heims, das
gerade Schritt für Schritt renoviert und umgebaut wird. Damit, so
Berthold Lannert, habe ein Dauerproblem der Kapelle hoffentlich
dauerhaft eine Lösung erfahren. "Wir haben dort sehr gute Verhältnisse
angetroffen", sagte er.
Spektakuläres Open-Air
In seinem Rückblick auf das Jahr 2007 hob Lannert insbesondere das
Open-Air-Konzert im Juni hervor, zu dessen spektakulärem Beiprogramm
unter anderem der Überflug des größten Doppeldeckerflugzeuges der Welt,
einer Antonov, gehörte.
"Die wichtigsten Männer der Gemeinde und
des Gewerbevereins sind für uns in die Luft gegangen und erzählen heute
noch von ihren Erlebnissen", erinnerte der KKM-Vorsitzende. Allerdings
stellte er auch fest, dass das Bestreben, alles immer noch besser und
spektakulärer zu machen, die eigenen Kräfte irgendwann überfordert.
In
diese "Falle" werde die KKM nicht hineinlaufen, weshalb das Open Air
2007 vielleicht das letzte in dieser Form für längere Zeit gewesen ist.
2008
ist für die KKM Fürth zwar ein "ruhigeres" Jahr, dennoch stehen
wichtige Aufgaben an. Lannert erwähnte die Funktion als Festkapelle beim
Johannismarkt, bei dem die KKM insbesondere beim Frühschoppen für "ein
Stimmungshoch" sorgen will. Außerdem beginnen die intensiven
Vorbereitungen für das 90-jährige Jubiläum 2009.
Schriftführer Heiko Schmid informierte über die personelle Entwicklung
des Vereins, der 69 aktive, 14 passive sowie 80 fördernde Mitglieder
zählt. Er dankte Peter Meurer, der die Homepage des Vereins neu
gestaltet hat. Schmid informierte die Versammlung, dass er nach 2010
nicht mehr für das Amt des Schriftführers kandidieren werde.
Rechner Georg Schütz berichtete, dass der Verein wirtschaftlich "auf gesunden Füßen" steht.
Außerdem standen Vorstandswahlen an bei der Generalversammlung im
Gasthaus "Zum Grünen Baum". Berthold Lannert wurde als Vorsitzender
bestätigt. Den Vorstand komplettieren sein Stellvertreter Joachim
Pachmann, Rechner Georg Schütz, Schriftführer Heiko Schmid, Notenwart
Hans Schneider, Instrumentenwart Norbert Kraus, die Beisitzer René
Müller und Thomas Bormuth, sowie Isabelle Paßreiter (Jugend), die
anstelle von Julia Rudolph kandidierte.
Außerdem standen Vorstandswahlen an bei der Generalversammlung im
Gasthaus "Zum Grünen Baum". Berthold Lannert wurde als Vorsitzender
bestätigt. Den Vorstand komplettieren sein Stellvertreter Joachim
Pachmann, Rechner Georg Schütz, Schriftführer Heiko Schmid, Notenwart
Hans Schneider, Instrumentenwart Norbert Kraus, die Beisitzer René
Müller und Thomas Bormuth, sowie Isabelle Paßreiter (Jugend), die
anstelle von Julia Rudolph kandidierte.
Wagner ist seit 50 Jahren aktives Mitglied bei der Katholischen
Kirchenmusikapelle (KKM), Arras seit 25 Jahren. Urkunde und Ehrennadel
der KKM erhielt auch Christine Pachmann, Mörlenbach, die die Musiker
seit 25 Jahren als förderndes Mitglied unterstützt.
René Müller wurde auf einstimmigen Beschluss der Mitglieder zum Ehrenmitglied ernannt.
Von Seiten der katholischen Pfarrgemeinde dankte der PGR-Vorsitzende
Michael Kilian der KKM für die Umrahmung und Mitgestaltung der
kirchlichen Termine im vergangenen Jahr. Er kündigte an, dass der Ablauf
des Pfarrfestes in diesem Jahr umgestaltet wird, weshalb auch die
Mitwirkung der KKM am Frühschoppen nicht mehr nötig sei.